Die Schlacht um Grohnde - Sonderausstellung im Museum Eulenburg

Grohnde 1977Die bereits 2017, zu ihrem 40. Jahrestag im Hamelner Münster vorgestellte Ausstellung des Historikers Bernhard Gelderblom ist jetzt bis zum 20. Oktober während der Öffnungszeiten der Eulenburg in der Klosterstraße 21 in Rinteln zu sehen.

Die Ausstellung konzentriert sich auf die dreizehn Jahre vom Beginn des Widerstands 1973 bis zu seinem vorläufigen Erlöschen 1984/85. Der Ausstellung ist es - so Gelderblom - ein wichtiges Anliegen, "angesichts der schwierigen Voraussetzungen im ländlichen Weserbergland die Beharrlichkeit und den Mut des jahrelangen Widerstands zu würdigen". Das ist sicher gelungen, wenngleich bedauerlicher Weise die Sichtweise derer, die nicht den weserbergländischen Bürgerinitiativen angehörten, aber die große Mehrheit der Protestierenden am 19. März 1977 ausmachten, in der Ausstellung weitgehend ausgeblendet bleibt.

Weitere Informationen: www.eulenburg-museum.de/


Das Tabu für Mord ist die strengste Regel, die unsere Rechtssysteme anwenden, und sie hat es so einfach gebrochen.
Aber nur, weil sich ihr Wahnsinn mit dem Reggies verbunden hat. Ähnlich wie die Begegnung zwischen Hitler und Himmler.
Hitler hat Postkarten gemalt und Himmler Hühner gezüchtet, glaube ich. Zusammen verursachten sie den Holocaust.

(Janwillem van de Wetering, Massaker in Maine, Reinbek bei Hamburg 2002, S. 295)