Natürlich: Die Currywurst kommt aus Schaumburg

Ludwig DinklageJetzt wissen es alle: Nicht Berlin oder Hamburg gebührt der Ruhm für die Erfindung der Currywurst, in Bückeburg erblickte sie das Licht der Welt - und landete erstmals auf den brechend vollen Tellern, die den Offizieren der britischen Besatzungstruppen in der fürstlichen Schlossküche 1946 kredenzt wurden. Der damalige Küchenmeister Ludwig Dinslage ist der wahre Erfinder der kulinarischen Köstlichkeit, die seither nicht nur in Schaumburg heimisch geworden ist.

Für Schaumburger ist es freilich wenig sensationell, dass die Wurst in ihren Gefilden kreiert wurde: Gäste der Bückeburger Traditions-Gaststätte "Zur Falle" beispielsweise verdrücken alljährlich diverse Portionen, denn dort findet sich von jeher die "Schaumburger Schlemmerplatte", zu der Riesen-Currywurst mit Pommes Frites und Krautsalat (6,80 Euro) gehören, auf der Speisekarte. Die Krönung ist - unter uns gesagt - selbstredend der "Fallen-Teller" (1/2 Currywurst, Nackensteak, Hähnchenbrust und Pommes Frites, dazu eine Salatgarnitur, 13,80 Euro).

Der "Fallen-Teller" in Bückeburgs "Zur Falle"

Zur Speisekarte: www.fallebueckeburg.de/speisekarte/unsere-klassiker.php


Wir waren keine Krieger,
wir waren eher Blues Brothers oder Stadtindianer,
kurz vor der Einweisung in ihre Reservate.

Fritz Teufel (1943-2010)