Frieda Schloffer schreibt an Else Jaffé: "Wir betrachten die Hochzeit in ihrem ersten Teil als ein Opfer an die staatliche Ordnung - den zweiten uns viel unangenehmeren als das Verwandtenopfer. Otto wenigstens bringt es mit Heulen und Zähneknirschen. [...] Ein Band Psychiatrie, der Zarathustra, Riehls Philosophie der Gegenwart und ein Johannes Schlaf, das ist unser Bücherinventar für die Hochzeitsreise. [...] Wir fahren abends fort an die Riviera, nehmen Rundreisekarten über Marseille, Lyon, Genf, nachhause. [...] Wir werden dann Elisabethstrasse 53 wohnen, im ersten Stock der kleinen Villa von Ottos Eltern."
Bertschinger-Joos, Frieda Gross - Briefe aus Graz 1882-1906, in: v. Olenhusen/Heuer (Hrsg.), Die Gesetze des Vaters, Marburg 2005, S. 316-317; Tufts MS 008/001-001#030