Kontoristin, gehörte seit 1930 der KPD an. Emigrierte 1933 mit ihrem Mann Leo Friedländer in die Sowjetunion, arbeitete als Korrektorin an der "Deutschen Zentral-Zeitung" (DZZ) in Moskau. Am 6. Oktober 1937 verhaftet, am 4. November 1937 durch ein Sondertribunal "als Familienmitglied eines Vaterlandsverräters" zu acht Jahren Freiheitsentzug verurteilt. 1939 wurden Leo und Dorothea Friedländer von den NS-Behörden ausgebürgert. Charlotte Mundt soll am 22. Februar 1940 im Lager SewWostLag im Gebiet Magadan ermordet worden sein.
Soll am 22. Februar 1940 im Lager SewWostLag im Gebiet Magadan ermordet worden sein.
Dehl, Oleg: Verratene Ideale. Zur Geschichte deutscher Emigranten in der Sowjetunion in den 30er Jahren. Berlin: trafo, 2000, S. 310; Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 156