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Name:
Neumann, Fanny
Geboren:
23. Februar 1923, Berlin
Bio:

Buchhalterin. Tochter von Nathan und Nichte von Heinz Neumann. Folgte im Januar 1934 mit ihrer Mutter dem Vater und dem Bruder Karl in die Emigration nach Paris. Im Dezember 1934 übersiedelte die Familie nach Moskau. Fanny Neumann besuchte dort die deutsche Karl-Liebknecht-Schule. Am 27. September 1940 verhaftet und am 30. Dezember 1949 zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt. Nach ihrer Entlassung arbeitete sie in einem Sowchos bei Tomsk, dann auf Lebenszeit verbannt nach Bely Jar. 1955 in der UdSSR rehabilitiert. Im März 1957 kehrte sie mit ihrer Mutter nach Berlin zurück, arbeitete im Außenhandel. Verstarb am 31. Januar 1990

Web:
www.nkwd-und-gestapo.de/alphabet-liste.html
Tod:
Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 160