Transportarbeiter. Heirat mit Josefine Schnell, 1922 Geburt des Sohnes Helmut. Von 1920 bis 1921 Schutzpolizist, "wegen Aufwiegelung zum Ungehorsam" entlassen. SPD 1920 bis 1923, seit 1923 KPD. 1930 Besuch der Parteischule in Hohenlimburg und der Internationalen Lenin-Schule in Moskau. Nach Rückkehr 1930 Mitarbeiter der Bezirksleitung Ruhrgebiet (AM-Apparat). Ging im April 1932 in die Sowjetunion, Mitarbeiter im ZK der IRH. Ehefrau und Sohn reisten zunächst in die Sowjetunion nach, kehrten aber bald nach Deutschland zurück. Scheidung. Vor Dezember 1936 verhaftet. Georg Schmitt gilt als verschollen.
Verschollen
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 205; Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 313-315