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Name:
Tielemann, Karl
Geboren:
14. April 1901, Limburg
Bio:
Sohn eines Landgerichtsdirektors; studierte nach dem Abitur an verschiedenen Universitäten Philologie. Er trat 1928 in die KPD ein und war seit 1930 in der Kostufra-Führung aktiv. Thielemann kam als Redakteur zu KPD-nahen Zeitungen und ging im November 1932 in die Sowjetunion, um bei der VAA in Moskau zu arbeiten. Im September 1937 vom NKWD verhaftet, als »parteifremdes Element« aus der KPD ausgeschlossen, wurde Karl Thielemann am 26. Dezember 1937 vom Militärkollegium des Obersten Gerichts in Moskau zum Tode verurteilt und am gleichen Tag erschossen.
Web:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/karl-thielemann?ID=5288
Tod:
Am 26. Dezember 1937 vom Militärkollegium des Obersten Gerichts in Moskau zum Tode verurteilt und am gleichen Tag erschossen.
Literatur:
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 238