Mitglied von KPD und RFB. Am 14. August 1932 in Essen in einen Schusswechsel mit SA-Leuten verwickelt, floh vor der Festnahme. Emigration in die Sowjetunion in den Donbass. Von Heimkehrern im Frühjahr 1934 in Prokopjewsk gesichtet, angeblich zu fünf Jahren Zwangsarbeit verurteilt, die er am Weiss-Meer-Kanal verbüßt haben soll. Hermann Lodenkämper gilt als verschollen.
Verschollen
Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 275-276