Bergmann, nach Ende des 1. Weltkriegs im Ruhrgebiet. Verheiratet, ein Kind. 1930 mit der Familie zur Arbeit in die Sowjetunion, dort auf der Schachtanlage Juny Kommunar im Donbass tätig. Stoßbrigadler. Sowjetischer Staatsbürger. Im Spätherbst 1937 auf der Schachtanlage verhaftet und in Stalino im Gefängnis. Frau und Kind konnten nach Deutschland zurückkehren. Paul Pietsch gilt als verschollen.
Verschollen
Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 298-299