Umzug mit den Eltern ins Ruhrgebiet. Elektriker, KJVD-Mitglied. 1932 Ausreise in die Sowjetunion, zunächst in Makejewka, dann Arbeit in einer Textilfabrik in Stalino. Heirat und Geburt eines Kindes. Verhaftung im März 1937, Vorwurf der Spionage und der Vorbereitung terroristischer Akte gegen Regierungsvertreter. Ende August 1937 zur Ausweisung verurteilt. Zurück in Deutschland in das KZ Sachsenhausen eingewiesen. Als Überlebender nach Kriegsende zurück im Ruhrgebiet. Wilhelm Plathner starb im April 2000 in Mülheim an der Ruhr
Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 300-301