Verheiratet mit Paul Henke. Mit dem Ehemann 1930 in die Sowjetunion. Nach der Verhaftung von Paul Henke im Oktober 1937 wurde Dora Henke am 19. April 1938 von der Sonderberatung des NKWD als "Angehörige eines Verräters an der Heimat" zu acht Jahren Besserungsarbeitslager verurteilt. Am 5. Juni 1938 aus dem Gefängnis in Tscheljabinsk im KARLag eingetroffen, am 13. August 1946 entlassen. Am 8. Mai 1957 Ausreise in die DDR.
Hedeler, Wladislaw: Möglichkeiten und Grenzen bei der Erstellung von Kollektivbiographien Dokumente von Gulag-Häftlingen in den Kaderakten der Komintern. In: Buckmiller, Michael u. Klaus Meschkat (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte der Kommunistischen Internationale. Berlin: De Gruyter, 2007, S. 398