Friedrich Lausegger wurde 1899 (wahrscheinlich) in St. Anna (Gemeinde Maria Wörth) in Kärnten geboren, er lebte später in Ferlach und Steyr, wo er als Dreher arbeitete. 1932 wanderte er auf Arbeitssuche nach Russland aus, wo er sich in Jaroslavl' niederließ und in einem Gummi- und Asbestbetrieb beschäftigt war. Wann er verhaftet wurde, ist nicht bekannt; er wurde 1938 zur Ausweisung verurteilt.
Schafranek, Hans: Zwischen NKWD und Gestapo. Die Auslieferung deutscher und österreichischer Antifaschisten aus der Sowjetunion an Nazideutschland 1937-1941. Frankfurt am Main 1990, S. 146.