Franz Pastorek, ein in Wien 1904 geborener Schlosser, wanderte im Oktober 1931 - wahrscheinlich wegen Arbeitslosigkeit - nach Russland aus. Er arbeitete als Techniker (Automateneinsteller) im Landwirtschaftsmaschinenbetrieb Rostsel'maš in Rostov-na-Donu und war bereits sowjetischer Staatsbürger, als er 1938 verhaftet und der Spionage angeklagt wurde. Am 10. August 1938 wurde er zum Tode verurteilt, am 3. Oktober 1938 erschossen.