Rudolf Schaller wurde 1903 in Berlin geboren. Er war von Beruf Dreher, war Mitglied der SDAP und des Schutzbundes und lebte in Korneuburg. Im April 1932 wanderte er mit seiner Frau - wahrscheinlich wegen Arbeitslosigkeit - in die Sowjetunion aus. Er arbeitete in Rybinsk und Čeljabinsk, wo er am 11. Februar 1938 verhaftet wurde. Am 14. Januar 1940 wurde seine Ausweisung beschlossen, er wurde in der Folge bei Brest-Litovsk über die deutsche Grenze abgeschoben.