Josef Steiner wurde 1897 in Budapest geboren. 1920 kam er als politischer Flüchtling nach Wien. Er nahm im Februar 1934 an den Kämpfen in Wien-Simmering teil und emigrierte in der Folge – zusammen mit seiner Frau Jolanthe Steiner, geb. Schlesinger (geb. 25. Dezember 1897) – in die Sowjetunion, wohin er mit dem ersten Schutzbund-Transport im April 1934 gelangte. Er arbeitete in einer Fabrik in Char'kov, als er am 21. September 1937 – zusammen mit Leopold Pucher – verhaftet wurde. Grund für die Verhaftung war vermutlich seine Weigerung, in Spanien zu kämpfen. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt.