Stenotypistin. Seit 1919 Mitglied der FSJ, dann KJD, seit 1923 Mitglied der KPD. In der sowjetischen Handelsvertretung in Berlin tätig. Ging 1929 in die Sowjetunion. Am 28. Dezember 1937 von der Sonderberatung des NKWD als "Angehörige eines Verräters an der Heimat" zu acht Jahren Freiheitsentzug verurteilt, traf am 7. Februar 1938, aus dem Butyrka-Gefängnis in Moskau kommend, im KARLag ein, am 6. September 1946 entlassen. Kam am 24. April 1955 in die DDR. Die ZPKK behandelte ihren Fall am 9. November 1955. Arbeitete im Dietz Verlag Berlin. Sie starb am 31. März 1981.
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 96; Hedeler, Wladislaw: Möglichkeiten und Grenzen bei der Erstellung von Kollektivbiographien Dokumente von Gulag-Häftlingen in den Kaderakten der Komintern. In: Buckmiller, Michael u. Klaus Meschkat (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte der Kommunistischen Internationale. Berlin: De Gruyter, 2007, S. 398