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Name:
Hildebrandt, Fritz (Friedrich) Alfred Heinrich
Geboren:
24. Januar 1895, Essen
Bio:

Dreherlehre bei Krupp, Einrichter. 1913 SPD, Kriegsteilnehmer. Spartakusbund, Teilnehmer an den Kämpfen Im Ruhrgebiete 1920. Aufenthalt in Holland, seit 1926 Berater bei verschiedenen Sexual-Beratungsorganisationen, zuletzt bei der Proletarischen Sexualorganisation. KPD 1929/1930 und ab 1931, dann auch RFB. Kam im Februar 1932 zur Arbeit in die UdSSR. Im erlernten Beruf im Moskauer Stankosawod tätig. Korrespondent der "Deutschen Zentral-Zeitung" (DZZ). Am 1. August 1937 verhaftet, Parteiausschluss. Am 22. Dezember 1937 zur Ausweisung verurteilt und am 13. März 1938 überschritt er in Stolpce die polnische Grenze. Verschollen.

Web:
www.nkwd-und-gestapo.de/alphabet-liste.html
Tod:

Verschollen

Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 98; Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 235