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Name:
Kuhn, Paul
Geboren:
15. Juni 1909, Lünen
Bio:

Sohn eines Bergmanns. 1925 Arbeit auf der Zeche Dorstfeld II/III in Dortmund. Mitglied des KJVD und im Kampfbund gegen den Faschismus. 1933 wegen einer drohenden Haftstrafe Emigration in die UdSSR, Arbeit in Brjansk im Donbass auf Schacht 12. Wurde am 23. Juli 1938 verhaftet und im Butyrka-Gefängnis inhaftiert. Am 23. Dezember 1940 von einer Sondersitzung zu 5 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Verstarb am 27. November 1941 am Ort der Strafverbüßung im Gebiet Swerdlowsk.

Web:
Tod:

Am 27. November 1941 am Ort der Strafverbüßung im Gebiet Swerdlowsk verstorben

Literatur:

Weber, Hermann: "Weiße Flecken" in der Geschichte. Die KPD-Opfer der Stalinschen Säuberungen und ihre Rehabilitierung. Berlin: LinksDruck, 1990, S. 98; Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 128; Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 267-268