Arbeit im Bergbau in Bottrop auf der Zeche Rheinbaben. Heirat mit Minna Wischinski, 1916 Geburt des Sohnes Albert jun. KPD-Betriebsobmann und zeitweilig Stadtverordneter der KPD in Bottrop. Am 18. August 1930 mit Vertrag zur Arbeit in die UdSSR, Arbeit auf der Zeche Kalinin in Gubacha am Ural. 1931 kam der Sohn in die UdSSR nach. 1932 Austritt aus der Partei. Arbeitsplatzwechsel zum Gestüt Nr. 98 in Diwowo. Am 28. August 1937 wegen Spionageverdachts verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis in Swerdlowsk eingeliefert. Am 20. Januar 1938 ausgebürgert. Er gilt als verschollen.
Verschollen
Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 268-269