Gelernter Schriftsetzer. Lenz trat 1922 der KPD bei, wurde als hauptamtlicher Funktionär Redakteur der "Roten Fahne" und war zeitweise für die politische Redaktion verantwortlich. Da Lenz zu den rechten Kommunisten gezählt wurde, 1929 aus der KPD ausgeschlossen, nach der Kapitulation vor dem ZK 1931 aber Wiederaufnahme. Er wurde im AM-Apparat eingesetzt, 1932 in die Sowjetunion geschickt und war dort in der Komintern tätig. Im September 1936 vom NKWD verhaftet, wurde Walter Lenz noch im selben Jahr erschossen. Nach 1956 wurde er vom Obersten Gericht der Sowjetunion »rehabilitiert«.
Im September 1936 vom NKWD verhaftet, wurde Walter Lenz noch im selben Jahr erschossen.
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 134