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Name:
Liebers, Johannes (auch: Schönfeld, Kurt; Lippmann, Alfred)
Geboren:
16. September 1907, Rochlitz
Bio:

Gelernter Dreher, dann Angestellter. 1922/23 in der sozialdemokratischen Jugend, 1924 Mitglied der KPD. 1927 wurde er in den hauptamtlichen AM-Apparat des Nachrichtendienstes übernommen, 1929/30 war Liebers Bezirksleiter im AM-Apparat der KPD. Dann zum ersten Kursus der M-Schule nach Moskau geschickt, trug dort den Decknamen Fred. Nach der Ausbildung wurde er Mitarbeiter der Verwaltung Aufklärung der Roten Armee und zu Spionageeinsätzen ins Ausland geschickt. Vom NKWD am 27. November 1937 in Moskau verhaftet und am 22. Mai 1938 zu fünf Jahren Lager verurteilt. Johannes Liebers kam am 16. August 1942 im Gulag ums Leben.

Web:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4722
Tod:

Johannes Liebers kam am 16. August 1942 im Gulag ums Leben.

Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 137; Grundmann, Siegfried: Der Geheimapparat der KPD im Visier der Gestapo - Das BB-Ressort. Berlin: Dietz Verl., 2008, S. 8, 9, 44, 190, 191, 219, 427, 429