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Name:
Lissauer, Reinhold
Geboren:
28. September 1913, Königsberg
Bio:

Deutscher, aus einer Angestelltenfamilie, mittlere Bildung, in Deutschland wegen Teilnahme an Demonstrationen zweimal verhaftet, Mitglied des KJVD, kam 1930 in die UdSSR, wurde Mitglied des Komsomol; Student des Instituts "Bauman", wohnhaft in Moskau, ul. 3. Meschtschanskaja 72/1. Verhaftet am 11. Februar 1938; beschuldigt der Zugehörigkeit zur konterrevolutionären faschistischen Spionageorganisation "Hitlerjugend", von der Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR am 17. Mai 1938 zum Tode verurteilt, am 28. Mai 1938 erschossen. Rehabilitiert am 29. August 1989. Bestattungsort Butowo.

Web:
www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte_27.pdf
Tod:

Am 28. Mai 1938 erschossen

Literatur:

Dehl, Oleg: Verratene Ideale. Zur Geschichte deutscher Emigranten in der Sowjetunion in den 30er Jahren. Berlin: trafo, 2000, S. 201