Sohn eines Hauers. Vetter von Lorenz Lochthofen. Arbeit auf einer Zeche. 1926 Heirat mit Gertrud Pospiech. 1930 KPD-Mitglied. Seit Juni 1931 in der UdSSR. Vom 11. März 1938 bis 14. Dezember 1939 in Untersuchungshaft beim NKWD und aus der Partei ausgeschlossen, kam wegen Einstellung der Untersuchung frei. Am 9. Januar 1940 Parteimitgliedschaft wieder hergestellt. Zunächst in Perm wohnhaft, dann zur Arbeitsarmee eingezogen. Bernhard Lochthofen gilt als verschollen.
Verschollen
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 139; Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 273