Deutscher, aus einer Arbeiterfamilie, mittlere Bildung, Schriftsetzer, 1928-1931 SPD, 1932 im Antifaschistischen Kampfbund, Ausschluss aus der SPD und im Mai 1933 KPD-Mitgliedschaft, wegen drohender Verhaftung Flucht nach Holland, später nach Dänemark. 1933 in die UdSSR emigriert; Korrektor bei der Zeitung "Rote Jugend" in Engels, ASSR der Wolgadeutschen, wohnhaft in Engels. Verhaftet am 13. April 1936; beschuldigt der Teilnahme an einer konterrevolutionären terroristischen Organisation, Parteiausschluss am 3. September, vom Militärkollegium des Obersten Gerichts der UdSSR am 16. August 1937 zum Tode verurteilt und an diesem Tag erschossen. Rehabilitiert am 21. Juli 1992. Bestattungsort Friedhof Donskoe.
Am 16. August 1937 zum Tode verurteilt und an diesem Tag erschossen
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 141; Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 277-278