Fotografin und Journalistin, verheiratet mit dem Schriftsteller Ernst Ottwalt. Mitglied der KPD seit Februar 1932. Emigrierte im Juni 1933 nach Dänemark und im Dezember 1934 über Prag in die UdSSR. Studierte an der KUNMS. Am 5. November 1936 verhaftet, bis 1940 im Lager (Kotlas). Im Januar 1941 aus der Sowjetunion ausgewiesen. Am 9. März 1942 in Berlin wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt. Lebte nach 1945 in der BRD.
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 163; Jung, Christina: Flucht in den Terror. Das sowjetische Exil in Autobiographien deutscher Kommunisten. Frankfurt/New York: Campus, 2008, S. 279-328