Hannah Tillich über Heinrich Goesch

Heinrich

When you, gentle deceased,
look up to me from
the frozen ground,
I whirl my limbs in dancing still.
Sweet tastes the bread of earth,
the confusion of love.
You see me in tears?
I cry for the living -
ensnared as am I in the world -
a silver fish in a net.

(Tillich, Hannah: From Time to Time. News York 1973, S. 110)

 

Heinrich

Wenn du, mein Toter,
zu mir schaust aus dem
eisgefrorenen Grund,
spüre ich meine Glieder noch tanzen.
Süß schmeckt das Brot der Erde,
Wirrsal der Liebe.
Siehst Du mich weinen?
Ich weine um dich Lebenden -
verstrickt wie ich bin -
ein silberner Fisch im Netz der Welt.

(Röhr, Esther: Hannah Tillich 17. Mai 1896 - 27. Oktober 1988, in: Dies. (Hrsg.): Ich bin was ich bin, Gütersloh 1997, S. 265)

 


Das Tabu für Mord ist die strengste Regel, die unsere Rechtssysteme anwenden, und sie hat es so einfach gebrochen.
Aber nur, weil sich ihr Wahnsinn mit dem Reggies verbunden hat. Ähnlich wie die Begegnung zwischen Hitler und Himmler.
Hitler hat Postkarten gemalt und Himmler Hühner gezüchtet, glaube ich. Zusammen verursachten sie den Holocaust.

(Janwillem van de Wetering, Massaker in Maine, Reinbek bei Hamburg 2002, S. 295)

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