Er kam nach dem Weltkrieg nach Berlin und trat der KPD bei. Ehemann von
Elisabeth Kupferstein. Im illegalen Apparat tätig, wurde er 1925 Mitbegründer und Funktionär des RFB. 1931 war Kupferstein am Mord an den Berliner Polizeioffizieren Anlauf und Lenck beteiligt. Weiter in AM-Apparat unter
Hans Kippenberger aktiv, emigrierte er 1933 nach Paris und wurde von da aus im Dezember 1934 in die UdSSR beordert. Er geriet dort in die Säuberung des Kippenberger-Apparates und wurde bereits am 3. April 1935 verhaftet und noch vor Kippenberger am 22. Mai 1935 zu fünf Jahren Lager verurteilt. Hermann Kupferstein kam am 25. November 1937 in Leningrad erneut vor Gericht und wurde am 25. November 1937 zum Tode verurteilt.
Am 8. Dezember 1937 in Lewaschowo erschossen
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 129