In Transit - Der Blick der Anderen

"In Transit" startet am 17. Oktober 2012 und stellt sich der Herausforderung, Fotografie als dokumentarische, künstlerische und politische Beschreibung von Welt zu verstehen und als partizipatorisches Projekt in einem öffentlichen In-Transit-Raum am Berliner Bahnhof Ostkreuz zu präsentieren.

"Der Blick der Anderen" wird in einen Diskurs über unsere gegenwärtige(n) Gesellschaft(en) gestellt, indem Jaana Prüss Bilder professionell und künstlerisch arbeitender Fotografen mit denen von Mitbürgern, Passanten, Besuchern des Monats der Fotografie - die sich an einem Open Call beteiligen -, in einen "Dialog der Blicke" bringt. "Wir kleben", so schreibt mir Erik Schiemann, der an der Aktion beteiligt ist, "unsere Bilder wie Poster gegen die Bauzähne, 120 laufende Meter."

Die Ausstellung präsentiert Sichtweisen auf aktuelle gesellschaftliche Fragen des Wandels und Situationen der Transformation. Sie zeigt in ihrer Heterogenität Perspektiven zu Individuum und Gesellschaft, Provisorien, Commons, Mobilität, Migration, Flucht und stellt Fragen zur Suche nach Zuflucht und Verortung, nach Aufgaben, Arbeit, Sinn und neuen Strategien des 'Überlebens'. Jede/r ist eingeladen sich daran selbst aktiv und bildnerisch zu beteiligen.


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Das Tabu für Mord ist die strengste Regel, die unsere Rechtssysteme anwenden, und sie hat es so einfach gebrochen.
Aber nur, weil sich ihr Wahnsinn mit dem Reggies verbunden hat. Ähnlich wie die Begegnung zwischen Hitler und Himmler.
Hitler hat Postkarten gemalt und Himmler Hühner gezüchtet, glaube ich. Zusammen verursachten sie den Holocaust.

(Janwillem van de Wetering, Massaker in Maine, Reinbek bei Hamburg 2002, S. 295)