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Name:
Paschke, Richard
Geboren:
20. Mai 1901, Berlin
Bio:
Metallarbeiter. Er trat 1919 der USPD bei und kam 1920 mit deren linkem Flügel zur KPD. Zunächst Parteifunktionär in Berlin, dann Mitarbeiter der sowjetischen Agentur TASS und illegal im AM-Apparat des ZK der KPD tätig. Von 1933 bis 1935 besuchte er die KUNMS in Moskau, war dann dort leitender Redakteur der \"Deutschen Zentral-Zeitung\" (DZZ). Am 17. Februar 1938 wurde er vom NKWD verhaftet, der Spionage beschuldigt und am 27. März 1938 zum Tode verurteilt. Richard Paschke wurde am 7. April 1938 in der UdSSR erschossen und im September 1957 rehabilitiert.
Web:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4870
Literatur:
Dehl, Oleg: Verratene Ideale. Zur Geschichte deutscher Emigranten in der Sowjetunion in den 30er Jahren. Berlin: trafo, 2000, S. 311; Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 169

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Das Gedenken aber an jene, die vor uns lebten, hütet den großen Zusammenhang, 
es bewahrt uns vor der Verflachung, es ist ein Schutz vor dem Nichts.

(Gertrude v. Schwarzenfeld, Cornwall, 1982)