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Name:
Petermann, Erna, geb. Saar
Geboren:
5. Juli 1904, Berlin
Bio:
War von 1919 bis 1930 Stenotypistin, seit 1927 in der KPD. Sie folgte ihrem Mann Werner Petermann in die UdSSR, Besuch der Leninschule, Übersetzerin bei der Komintern und wurde ebenfalls vom NKWD festgenommen und am 23. Dezember 1940 zu fünf Jahren Lager verurteilt, später in Kasachstan Kolchosarbeiterin. Während des Lageraufenthaltes kam ihr Kind ums Leben. Ende 1955 kam sie in die DDR, war in der Redaktion der Zeitschrift \"Probleme des Friedens und des Sozialismus\" tätig. In ihrem Antrag auf Anerkennung als \"Verfolgte des Naziregimes\" schrieb sie, daß Werner Petermann 1942 \"als Partisan\" in der UdSSR gefallen sei. Erna Petermann starb am 8. Januar 1981.
Web:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4876
Literatur:
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 170; Stark, Meinhard: \"Ich muß sagen, wie es war\". Deutsche Frauen des GULag. Berlin: Metropol, 1999, S. 149 Fn 294

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Was suchst du Ruhe,
da du zur Unruhe geboren bist?

(Die freie Straße, 1915)