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Name:
Prange, Valentine
Geboren:
3. März 1896, Bad Hersfeld
Bio:

Köchin. Mitglied der KPD seit 1922. Emigrierte in die Sowjetunion. Nach der Verhaftung ihres Mannes Fritz Prange und ihrer Tochter Ruth wurde auch sie verhaftet und am 15. April 1938 von der Sonderberatung des NKWD als "Angehörige eines Verräters an der Heimat" zu acht Jahren Besserungsarbeitslager verurteilt. Am 31. Mai 1938 aus dem Gefängnis in Tscheljabinsk im KARLag eingetroffen, am 13. August 1946 entlassen. Kehrte 1956 aus der UdSSR zurück. Die ZPKK erkannte am 15. Oktober 1956 ihre Parteimitgliedschaft als durchgehend an.

Web:
Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 175; Hedeler, Wladislaw: Möglichkeiten und Grenzen bei der Erstellung von Kollektivbiographien Dokumente von Gulag-Häftlingen in den Kaderakten der Komintern. In: Buckmiller, Michael u. Klaus Meschkat (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte der Kommunistischen Internationale. Berlin: De Gruyter, 2007, S. 403

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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