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Name:
Vostry, Josef
Geboren:
28. Oktober 1896, Bilin/Böhmen
Bio:

Nach der Schule in Homberg auf der Zeche Rheinpreußen. 1920 Heirat mit Alinda Reichardt, 1921 Geburt des Sohnes Walter. Seit 1923 Mitglied der KPD. Am 8. September 1932 mit der Familie zur Arbeit in die Sowjetunion. Abschluss auf der Parteischule in Omsk und Parteiarbeit im Altai-Gebiet, dann in Nowosibirsk Arbeit für die deutschsprachige Zeitung "Kollektivist". 1936 sowjetischer Staatsbürger. Ende 1936 Versetzung nach Engels, Anstellung bei der deutschen Zeitung "Nachrichten". Am 6. Februar 1938 verhaftet und Vorwurf der Agitation zu konterrevolutionären Verbrechen. Josef Vostry gilt als verschollen. Durch die ZPKK wurde am 1. Juli 1957 die Parteimitgliedschaft durchgängig wieder hergestellt.

Web:
Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 246; Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 345-346

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet,

ist das Erschreckendste auf der Welt das eigene Leben,
die Tatsache, dass es nur dir selber gehört und sonst niemanden.

 

John Updike in memoriam