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Name:
Walter, Kurt
Geboren:
1916, Leipzig
Bio:

Kam 1920 mit den Eltern nach Sowjetrussland, absolviere die Karl-Liebknecht-Schule, parteilos, seit 1933 in verschiedenen Moskauer Industriebetrieben tätig, zuletzt Schlosser und Mechaniker in einem Schulinternat. Verhaftet am 21. Februar 1938; beschuldigt der Zugehörigkeit zur faschistischen Organisation "Hitlerjugend", von der Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR am 17. Februar 1938 zum Tode verurteilt, am 28. Mai 1938 erschossen. Rehabilitiert am 15. September 1989. Bestattungsort Butowo.

Web:
www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte_27.pdf
Literatur:

Dehl, Oleg: Verratene Ideale. Zur Geschichte deutscher Emigranten in der Sowjetunion in den 30er Jahren. Berlin: trafo, 2000, S. 206, 227

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Ich habe nur dreimal in meinem Leben geweint:
als man Jack Ruccini gehängt hat, bei der Geburt meines Sohnes,
und als ich den Flügel eines getrüffelten Huhns in den Ontario-See fallen ließ.

(Al Capone)