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Name:
Winkler, Willi
Geboren:
16. September 1899, Berlin
Bio:
Deutscher, aus einer Arbeiterfamilie, Hochschulbildung, 1913 in der sozialistischen Jugendbewegung, 1918 Spartakusbund, seit 1919 KPD, seit März 1933 in der UdSSR, tätig an dem von Eugen Varga geleiteten Institut für Weltwirtschaft und Weltpolitik, Mitarbeiter des ZK; Ökonom bei der Zentralbibliothek für ausländische Literatur, wohnhaft in Moskau, ul. Bolschaja Pirogovskaja 51. Verhaftet am 17. Februar 1938; beschuldigt der Spionage, von der Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR am 17. Mai 1938 zum Tode verurteilt, am 28. Mai 1938 erschossen. Rehabilitiert am 15. September 1989. Bestattungsort Butowo.
Web:
www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte_27.pdf
Literatur:
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 257

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen:
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Nur Verdränger haben ein Problem damit,
so einen Film zu zeigen.

(Nils Minkmar über "Fitna", FAZ.NET 29. März 2008)