- Name:
- Kubb, August Walter
- Geboren:
- 21. November 1907, Dortmund
- Bio:
1933 mit der Mutter Anna Kubb, geb. Heinzelmann, und dem Stiefvater Richard Brost in der UdSSR, nach Kriwoj-Rog in der Ukraine. Dort Arbeit als technischer Zeichner, später Monteur. 1935 gingen die Mutter und der Stiefvater zurück nach Deutschland. Am 15. August 1937 wurde August Kubb zur Paßstelle bestellt. Dort nahm man ihn unter dem Vorwurf der Spionage fest. Am 30. August schaffte an ihn nach Kiew. Dort wurde er sechs Tage und Nächte einem Dauerverhör ausgesetzt. Er verweigerte ein Geständnis, unterschrieb allerdings eine Verpflichtung, über Haft und Vernehmung nichts zu sagen und jeden Partei- und Staatsfeind zu melden. Im November 1937 wurde er wegen Spionage zur Ausweisung aus der Sowjetunion verurteilt und kam am 24. November im Rückkehrerlager Schneidemühl an. August Kubb verstarb am 24. Mai 1987 in Landau.
- Web:
- Literatur:
Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 267
Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
Verzeichnis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen: