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Name:
Kuschnereit, Albert jun.
Geboren:
9. Januar 1916, Bottrop
Bio:

Folgte 1931 dem Vater Albert Kuschnereit sen. in die UdSSR nach Gubacha am Ural. Schlosserlehre, später Arbeit unter Tage, dann Sprachlehrer u.a. in Kisel, Beresow und Kirowgrad. Heirat mit der Lehrerin Valentina Kobobowa. Wegen angeblicher Spionage in Swerdlowsk inhaftiert. Tagelange Verhöre und Essensentzug, im Februar 1938 in einer Sammelzelle. Zur Ausweisung verurteilt und Mitte April abtransportiert, kam er am 24. April 1938 in Bottrop an. Wurde als Soldat eingezogen und fiel im Frankreich-Feldzug am 1. August 1940 in Sillery.

Web:
Literatur:

Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 268-269

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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