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Name:
Machmüller, Fritz
Geboren:
4. Februar 1914, Wattenscheid
Bio:

Sohn von Friedrich Machmüller, drei Geschwister. 1924 mit der Familie in die Sowjetunion nach Kemerowo in Westsibirien. Dort war der Vater zunächst beim Aufbau einer Ammoniakfabrik tätig, später in Rutschenkowo, schließlich in Dnjepropetrowsk. 1933 bis 1936 in Magnitogorsk und von dort nach Mospino. Lehre als Dreher und technischer Zeichner. 1938 inhaftiert, in Gefängnissen in Stalino, Dnjepropetrowsk und Moskau. Schlimme Misshandlungen in der Haft, schließlich unterzeichnete Fritz Machmüller eine NKWD-Verpflichtung. Ende 1939 ausgewiesen, im Dezember in Oberhausen. 1940 wurde Fritz Machmüller zur Wehrmacht eingezogen, im August 1941 heiratete er.

Web:
Literatur:

Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 278-280

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Wir waren keine Krieger,
wir waren eher Blues Brothers oder Stadtindianer,
kurz vor der Einweisung in ihre Reservate.

Fritz Teufel (1943-2010)