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Name:
Di(e)tschek, Rudolf
Geboren:
1888, Bela Mala/Polen
Bio:
Deutscher, aus einer Arbeiterfamilie, Grundschulbildung, parteilos; Schleifer in der 2. kartographischen Fabrik des NKWD, wohnhaft in Moskau, ul. Letnikovskaja 1/3. Verhaftet am 16. März 1938; beschuldigt der Spionage für Deutschland, von der Kommission des NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR am 23. Mai 1938 zum Tode verurteilt, am 7. Juni 1938 erschossen. Rehabilitiert am 25. Juli 1959. Bestattungsort Butowo.
Web:
www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte_27.pdf
Literatur:

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
arrow Verzeichnis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen:
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Wem einmal das Rückgrat gebrochen wurde
Der ist kaum dazu zu bewegen
Eine aufrechte Haltung einzunehmen
Denn die Erinnerung
An das gebrochene Rückgrat
Schreckte ihn.

(Johannes R. Becher, Aus dem Nachlass)