thumb
Name:
Dietz, Alwin
Geboren:
7.. September 1911, Hamburg
Bio:
Seemann. Seit 1928 Mitglied der SPD und des Reichsbanners, 1932 aus beiden Organisationen wegen Verbindung zur KPD ausgeschlossen. Seit 1932 Mitglied des RFB, seit 1933 der KPD. Illegale Arbeit in Hamburg. Im Oktober 1933 verhaftet, im November bei der Überführung ins KZ Wittmoor geflohen. Emigrierte im Mai 1934 in die Tschechoslowakische Republik, im April 1936 in die Sowjetunion. Arbeitete als Fräser in Orenburg. Wurde am 7. September 1937 verhaftet und nach langer Untersuchungshaft im März 1940 zu 5 Jahren Arbeitslager verurteilt, war bis August 1946 in einem Arbeitslager im Gebiet Krasnojarsk, danach im gleichen Gebiet zwangsangesiedelt. Wurde am 13. Februar 1958 vom Militärtribunal des Süduraler Militärbezirks rehabilitiert. Kam im November 1959 in die DDR. Die ZPKK erkannte am 2. März 1060 seine Parteimitgliedschaft als ununterbrochen an. Gestorben am 30. Mai 1969, beerdigt auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde
Web:
Literatur:
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 57

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
arrow Verzeichnis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen:
arrow Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Tabu für Mord ist die strengste Regel, die unsere Rechtssysteme anwenden, und sie hat es so einfach gebrochen.
Aber nur, weil sich ihr Wahnsinn mit dem Reggies verbunden hat. Ähnlich wie die Begegnung zwischen Hitler und Himmler.
Hitler hat Postkarten gemalt und Himmler Hühner gezüchtet, glaube ich. Zusammen verursachten sie den Holocaust.

(Janwillem van de Wetering, Massaker in Maine, Reinbek bei Hamburg 2002, S. 295)