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Name:
Klaege, Elfriede (auch: Goldzweig)
Geboren:
2. Dezember 1904, Berlin
Bio:

Angestellte. KPD seit Februar 1931. Agitprop- und Frauenleiterin einer Straßenzelle der KPD. Vor der Ausreise in die UdSSR im Verlag "Der Rote Aufbau" beschäftigt. Reist am 18. Juli 1932 zu ihrem Ehemann nach Moskau. Schreibkraft im Sekretariat der Karl-Liebknecht-Schule, gleichzeitig Deutschlehrerin am Marx-Engels-Lenin-Institut. Am 23. Februar 1938 verhaftet und am 8. Juni 1938 zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt. Nach Abbüßung der Strafe im Kargopol-Lag zwangsweise Aussiedlung nach Karaganda (Kasachstan), wo sie bis 1948 blieb. Kam am 6. Juni 1955 in die DDR. Am 9. November 1955 stellte die ZPKK ihre Parteimitgliedschaft durchgehend wieder her.

Web:
www.nkwd-und-gestapo.de/alphabet-liste.html
Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 115; Mussijenko, Natalija & Alexander Vatlin: Schule der Träume. Die Karl-Liebknecht-Schule in Moskau (1924-1938). Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 2005, bes. S. 243

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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