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Name:
Kloß, Franz
Geboren:
27. Juli 1901, Schalke
Bio:

Sohn eines Coaksarbeiters. Arbeit auf verschiedenen Schachtanlagen im Ruhrgebiet. 1920-1922 sowie 1923 Gefängnisaufenthalte. Heirat mit Josephine Lange. 1927 Mitglied der KPD. 1931 als Haupttäter in einem Mordfall an einem Polizisten in Gelsenkirchen gesucht. Emigrierte 1932 in die UdSSR, zunächst in Moskau, dann zur Arbeit in Nischni Tagil im Ural, dort im Gefängnis. Zurück in Moskau wurde Kloß am 16. März 1933 verhaftet und am 23. November 1933 durch das Kollegium der OGPU zu 10 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Er gilt als verschollen.

Web:
Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 117; Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 246-248

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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