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Name:
Labisch, Josef
Geboren:
13. März 1902, Oppeln
Bio:
Deutscher, aus einer Arbeiterfamilie, mittlere Bildung, Steinsetzer, 1919/1920 SPD, seit 1925 KPD, seit 1934 in der UdSSR; Invalide, Rentner, wohnhaft in Moskau, ul. Obucha 3. Verhaftet am 12. März 1938; beschuldigt, von der Gestapo angeworben und in die UdSSR geschleust worden zu sein, wo er spioniert und Diversionsakte vorbereitet habe, von der Kommission der NKWD und der Staatsanwaltschaft der UdSSR am 29. Juli 1938 zum Tode verurteilt, am 13. August 1938 erschossen. Rehabilitiert am 2. Oktober 1989. Bestattungsort Butowo.
Web:
www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte_27.pdf
Literatur:
Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 131

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"Ich mag alles, was nicht so viel quatscht."

King Benny (Vittorio Gassman) in "Sleepers" (USA 1996)