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Name:
Bostedt, Karl
Geboren:
20. Juli 1898, Kiel
Bio:

Hochschulbildung, Ingenieur, seit 1930 KPD, seit 1931 mit der Ehefrau Eva in der UdSSR; zuletzt KPdSU-Kandidat, Hauptkonstrukteur im Autowerk "Stalin", wohnhaft in Moskau, Tjufelev proezd 19. Verhaftet am 26. Januar 1936; beschuldigt der konterrevolutionären terroristischen Tätigkeit, vom Militärkollegium des Obersten Gerichts der UdSSR am 2. Oktober 1936 zum Tode verurteilt, am 3. Oktober 1936 erschossen. Karl Bostedt ist namentlich im von Nikolai Jeshow unterzeichneten "Direktivbrief der Hauptverwaltung Staatssicherheit des NKWD. Über die terroristische, Diversions- und Spionagetätigkeit der deutschen Trotzkisten im Auftrag der Gestapo auf dem Territorium der UdSSR. 14. Februar 1937" genannt. Rehabilitiert am 6. Juni 1956. Bestattungsort Friedhof Donskoe, Grab 1.

Web:
www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte_27.pdf
Literatur:

Hedeler, Wladislaw: Möglichkeiten und Grenzen bei der Erstellung von Kollektivbiographien. Dokumente von Gulag-Häftlingen in den Kaderakten der Komintern. In: Buckmiller, Michael u. Klaus Meschkat (Hrsg.): Biographisches Handbuch zur Geschichte der Kommunistischen Internationale. Berlin: De Gruyter, 2007, S. 395

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Man thut den Menschen ja leider selten Unrecht,

weil sie meistens nicht so feine Leut' sind -


(Karl Popper, 1915)