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Name:
Bockermann, Kurt Franz Julius
Geboren:
14. März 1915, Essen
Bio:

Seit 1930 KJVD, nach eigenen Angaben wegen Verfolgung durch SA und Polizei geflüchtet. 15. Juli 1933 Einreise in die Sowjetunion, als Grenzverletzer festgenommen. Anfang Dezember in das GPU-Lager Saarow transportiert. Nach Entlassung in Moskau. Zur Arbeitsaufnahme nach Taschkent. Verschollen. 1958 durch die Familie für tot erklärt.

Web:
Literatur:

Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 183-184; Schmidt, Ernst: Lichter in der Finsternis. Essener Opfer der Stalin-Ära, oppositionelle Linke und Fahnenflüchtige 1933-1945. Bd. 3. Essen: Klartext, 1994, S. 127-132

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Das Gedenken aber an jene, die vor uns lebten, hütet den großen Zusammenhang, 
es bewahrt uns vor der Verflachung, es ist ein Schutz vor dem Nichts.

(Gertrude v. Schwarzenfeld, Cornwall, 1982)