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Name:
Dolief, Maria, geb. Sommerfeld
Geboren:
30. Mai 1891, Guttstadt Kr. Heilsberg/Ostpr.
Bio:

Heirat mit August Dolief, Umzug von Ostpreußen nach Essen, 1930 Ausreise mit dem Ehemann in die Sowjetunion, zunächst in Dnjepropetrowsk, dann in Swerdlowsk, Ende 1936 in Tscheljabinsk. Am 13. Februar 1938 Verhaftung von August Dolief, am 22. Februar Verhaftung von Maria Dolief. In Tscheljabinsk im Gefängnis inhaftiert. Nach einem Geständnis wird Maria Dolief nach Moskau, später nach Minsk gebracht und von dort zur Grenze. Später in Essen, wo sie am 9. April 1959 verstarb. August Dolief gilt als verschollen.

Web:
Literatur:

Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 201

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Korrekturempfehlungen oder Ergänzungen:
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Es genügt nicht,

keine Meinung zu haben.

Man muß auch unfähig sein,

sie auszudrücken.

 

(Wolfgang Neuss)