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Name:
Baltes, Fritz
Geboren:
3.. November 1900, Friedrichsthal/Saar
Bio:

Bergarbeiter. Seit 1931 KPD. Ging Ende des gleichen Jahres als Arbeiter in die UdSSR, in Anschero-Sudschensk in Westsibirien als Hauer tätig, später in Kisel im Ural im Schacht Kalinin. Mitglied der KPdSU, nach eigenen Angaben Austritt 1934. 1935 bis Anfang 1937 Arbeit in Nadeschdinsk als Former in einer Gießerei, bevor er nach Kisel zurückkehrte. Im November 1937 verhaftet und in Gefängnissen und Lagern, u.a. in Swerdlowsk, Kotlas, Wladiwostok und Magadan. Wegen Spionage und Diversion zum Tode verurteilt, im Februar 1938 zu 25 Jahren Zwangsarbeit "begnadigt". 1940 zur Ausweisung verurteilt. Verstorben am 7. Juni 1975 in Bochum

Web:
Literatur:

Institut zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Hrsg.): In den Fängen des NKWD. Berlin: Dietz Verl., 1991, S. 27; Mensing, Wilhelm: Von der Ruhr in den GULag. Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet. Essen: Klartext, 2001, S. 170

Hilfestellung bei der Auflösung verwendeter Abkürzungen:
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Wenn ein Dummkopf einen Stein in den Garten wirft,
können ihn tausend Weise nicht entfernen.

(zit. nach Joseph Roth, Brief an Arnold Zweig vom 28. August 1934)